
Hospiz Stadt Kerpen e.V. Sterben und Tod sind zwar durch die Medien in
unserer Gesellschaft allgegenwärtig, trotzdem stellen sich viele Menschen kaum der ,,Anstößigkeit" des Sterbens. Leben und Sterben gehören zusammen. Sie sind Bestandteile jeden menschlichen Lebens. Wir müssen die Endlichkeit
unseres Lebens annehmen um bewusst leben zu können. Dies bedeutet auch, dass die Wiirde des Menschen nicht nur für das Leben, sondern auch für das Sterben - ja sogar über den Tod hinaus -erhalten werden muss. Leben und Sterben
des Menschen erfahren dann ihren Sinn, wenn Angehörige, Freunde und Helfer dem Sterbenden hebend, respektierend, sorgend und begleitend zur Seite stehen. Im Sommer dieses Jahres feiern wir das 5-jährige Bestehen unseres Vereins. Im Oktober/November 1996 startete die erste Informationsreihe zur Hospiz-Thematik mit dem Ziel, ehrenamtliche Mitarbeiterinnen zu werben. Es konnten 2 Betreuungsgruppen ehrenamtlicher MitarbeiterInnen eingerichtet werden. Nach einer kurzen Vorbereitungszeit begannen im Frühjahr 1997 die ersten Begleitungen schwerstkranker und sterbender Menschen sowie deren Angehöriger. In den Folgejahren erhöhte sich die Zahl der aktiven Ehrenamtlichen, so dass z.Zt. 5 Gruppen mit insgesamt 45 ehrenamtlichen Mitgliedern im Einsatz sind. Jeder ehrenamtuche Helfer bestimmt selbst, mit welcher Intensität und in welchem Umfang er oder sie mitarbeiten möchte. Durch Eintührungskurse werden die HelferInnen vorbereitet und durch monatliche Gruppentreffen begleitet. Die Anfragen aus der Kerpener Bevölkerung nach Begleitung von schwerstkranken und sterbenden Angehörigen sind steigend, und wir hoffen, dass sich immer mehr Menschen finden, die uns in dieser wichtigen Aufgabe unterstützen. Hospiz Stadt Kerpen ist ein gemeinnütziger Verein. Er finanziert seine Aufgaben über Mitgliedsbeiträge und Spenden. Unser Hospiz-Büro befindet sich in Kerpen, Filzengraben 25 und ist montags, mittwochs und freitags von 10 bis 12 Uhr und
nach telefonischer Vereinbarung (02237-92 22 86) besetzt. Weitere Informationen können Sie abrufen über Für den Vorstand: Quelle: Gemeindebrief April-Mai-Juni 2001 |