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Gemeindegruß  Dezember 2007 - Februar 2008

       Fröhliche Weihnachten
und ein gesegnetes  Jahr 2008
wünschen alle Mitarbeiter des Besuchsdienstkreises
Ihrer Kirchengemeinde

Schon wieder ist ein Jahr fast vergangen. Wir haben in diesem Jahr etwa 800 Besuche gemacht. Dabei sind wir vielen ganz beeindruckenden Menschen begegnet und haben gute Gespräche geführt. Nicht immer sind diese Besuche nur erfreulich, einige Menschen unserer Gemeinde haben erstaunliche Schicksale bewältigt und es ist nicht immer leicht, darauf zu reagieren. Aber wir haben derzeit 25 Mitarbeiter/innen, die ihr bestes geben und sich riesig einsetzen. Dafür möchte ich auch mal auf diesem Weg herzlichen Dank sagen und auch Ihnen allen gesegnete Weihnachten und Glück und Gesundheit für 2008 übermitteln.

Besondere Grüße senden wir an alle die, die wir nicht persönlich angetroffen haben, in der Hoffnung, im nächsten Jahr ein gutes Gespräch mit Ihnen führen zu können und aber auch an alle, die uns freundlich aufgenommen haben und ein Weilchen mit uns verbracht haben.

Immer wieder stellen wir fest, dass die Besuche sowohl für den Besuchten als auch für uns eine Abwechslung im Alltag bringen.

Vielleicht interessieren Sie sich für die Arbeit unserer Gruppe und  Sie können sich vorstellen, auch mal Besuche in unserer Gemeinde zu machen, rufen Sie ganz unverbindlich an, Tel. 2484 (auch auf den Anrufbeantworter sprechen, wir rufen bestimmt zurück).

Herzlichst
Claudia Dressler
für den Besuchsdienstkreis                            

Wir haben
ein Patenkind
in Indonesien!

Die Armut, die Not, das Elend, der Hunger in der Welt sind groß. Oft fühlt man sich davon erdrückt, weil man glaubt, ihr hilflos gegenüberzustehen.

Der Staat, die Kirchen und viele große und kleine Institutionen, Organisationen, Vereine und private Initiativen nehmen sich der Not der Welt an, indem sie z.B. Spenden sammeln und damit Projekte fördern oder Nahrungsmittel zur Verfügung stellen und ähnliches.

Trotzdem, die Not wächst und wenn man beginnt, hinter den Schlagworten den einzelnen Menschen wahrzunehmen, dann wird es oft schier unerträglich, man schämt sich des eigenen Wohlstandes und dass man nicht mehr davon abgibt.

Dagegen spricht aber unser Verstand. Denn selbst wenn jeder von uns alles weggäbe, was er nicht unmittelbar zum Leben braucht, es würde den Hunger in der Welt nicht ausrotten und, was vielleicht sogar noch schwerer wiegt: die Menschen blieben Bettler, Almosenempfänger, blieben ihrer Würde beraubt.

Irgendwann im letzten Jahr lasen wir im "Gemeindegruß" unserer Kirchengemeinde einen Aufruf. Es wurden Paten gesucht für Kinder in unserer Partnergemeinde Silidung in Nordsumatra /Indonesien, die keine Schule besuchen können, weil die Eltern zu arm sind, um das Schulgeld, die Fahrtkosten, die Bücher u.ä. zu bezahlen.

Wir haben spontan eine Patenschaft übernommen. Unser Patenkind ist ein Junge. Er heißt Derlan und ist 14 Jahre alt. Er hat uns ein Foto von sich und seiner Familie geschickt. Er ist glücklich, dass er weiter zur Schule gehen und lernen darf.

Und wir, wir sind auch glücklich. Mit ein paar Euro im Monat geben wir einem jungen Menschen Hilfe zur Selbsthilfe und geben ihm so eine faire Chance für einen Weg in ein selbst bestimmtes Leben.

Damit „unser" Derlan einen Schulabschluß machen kann, überweisen wir 2 mal jährlich einen Betrag von 60 Euro, das sind also 10 Euro im Monat, und, wie ich denke, für viele von uns eine sehr überschaubare Verpflichtung.

Die Kinder, die von unserer Partnergemeinde für eine Patenschaft vorgeschlagen werden, sind Kinder, die fleißig und begabt und deren Eltern zu arm sind,. sie weiter die Schule besuchen zu lassen. Eine gute Ausbildung ist aber der einzige Weg aus der Armut. Es ist die einzige Chance, den Lebensunterhalt selbst zu verdienen und ein Leben in Würde zu führen.

Und so begleiten wir „unseren" Derlan auch in der Fürbitte und hoffen, dass sich noch mehr Pateneltern finden lassen, die bereit sind auf der Südhalbkugel unserer einen Welt Verantwortung zu übernehmen und einem jungen Menschen den Weg in ein selbst bestimmtes Leben zu ermöglichen.

Vielleicht ist ja Ihr Interesse geweckt? Wenn Sie Näheres wissen möchten, dann rufen Sie mich bitte einfach an. Ich würde mich sehr freuen.

Helga Ackemann
02237-560257                                             

Ein neues Jahr

Das möchte wohl mancher der geneigten Leser für sein Leben gern wissen. Zwar hoffe ich, dass keiner von Ihnen so töricht war, in der Neujahrsnacht Zinn zu gießen, oder sich um Glocke zwölf an einen Kreuzweg zu stellen, oder in den Backofen zu gucken oder sonstige Torheiten zu begehen, wie sie in der Silvesternacht von abergläubi-gen Personen getrieben werden. Und doch steht mancher vor dem dunklen Vorhang, welcher das Jahr verhängt, mit ausgestrecktem Halse und guckt nach rechts und guckt nach links, ob nicht irgendwo ein kleiner Riss oder Spalt in demselben sei, oder eine fadenscheinige Stelle, an welcher er von den verborgenen Geheimnissen der Zukunft ein Weniges erspähen könne. Und was gäbe er darum, wenn ihm einer dazu hülfe…

Damit nun aber die Neugier nicht auf eine zu harte Probe gestellt werde, will ich einiges von dem, was Anno . . . passieren wird, verraten und stelle es jedem frei, diese Prophezeiungen seinem Nachbarn auszuplaudern, ja, sie im Tageblatt, oder wenn's der Herr Landrat erlaubt, auch im Amtsblatt abdrucken zu lassen. – Es wird sich nämlich, dafür will ich den Kopf lassen, folgendes ereignen:

 Erstens: Jedermann, der im neuen Jahr fortfährt, über die schlechten Zeiten zu räsonieren und aller Welt die Schuld gibt, nur sich selbst nicht – jedermann, der nicht im Schweiß seines Ange-sichts arbeiten, sondern sich auf die Faulbank legen und auf die gebratenen Tauben warten will, die ihm in den Mund fliegen sollen: der wird herunterkommen, und von Monat zu Monat immer tiefer. Und wenn wir Oktober oder November schreiben werden  und der Herbstwind immer kälter durchs gelbe Laub und die schmutzigen Straßen fegt, dann wird er zusehen müssen, ob nicht etwa sein Ellbogen aus dem Rockärmel, und die Zehen aus den Stiefeln in das schlechte Wetter hinausgucken. –

 Zweitens : Wer Anno . . . ehrlich arbeitet und aufrichtig betet, der wird trotz schlechter Zeit auf einen grünen Zweig kommen, und zwar zur Sommerzeit wie zur Winterzeit, und Gott wird ihn nimmer verlassen.

 Drittens: Wer im Jahr . . . sein Glück und Pläsier im Bierhaus und im Branntweinhaus sucht oder auf den Tanzböden, der wird sich mit Gut und Ehre ins Unglück hineintanzen. Auch werden sämtliche Gefängnisse, Zuchthäuser, Armenhäuser und Irrenhäuser des deutschen Landes in diesem Jahr, wie in den vergangenen, ein gut Teil ihrer Rekruten in selbigen Trinkhäusern anwerben.

 Viertens: Diejenigen Eltern, welche im neuen Jahr ihre Kinder als ihre Hausgötzen anbeten und mit Affenliebe verhätscheln, und nicht mit Weisheit die Rute brauchen, werden ihnen Gehorsam leisten, statt Gehorsam von ihnen zu fordern und gleichermaßen diejenigen Eltern, welche in Worten und Werken ihren Kindern mit bösem Beispiel vorangehen: die werden in diesem Jahre an ihren Kindern Jammer und Trübsal erleben und haben ein Mehreres davon im kommenden zu erwarten.

 Fünftens: Diejenigen, welche im neuen Jahre dem Sonntage seine Ehre nehmen und ihn weder selbst zu einem Ruhe- und Feiertage machen, noch ihren Kindern, Gesellen, Lehrlingen, Arbeitern oder Dienstboten zur Ruhe und Feier des Sonntags verhelfen, die werden ein Brandmal ich ihrem Gewissen tragen und mit Sonntagsarbeit und Sonntagslust einen Fluch in ihre Häuser bringen.

 Sechstens: Wer vom 1. Januar . . . ab seine Bibel verstauben lässt, dem wird am 31. Dezember . . .  seine Seele verstaubt sein. – Wer aber vom 1. Januar ab in der Bibel nach Quellen des Lebens sucht, der wird am 31. Dezember . . . helle Augen und ein fröhliches Herz haben.

 Siebentens: Die schlechten Zeitungen und Blätter werden im neuen Jahre fortfahren, gegen das Christentum und die Religion, gegen den lebendigen Gott und gegen unseren Heiland den Schmutz ihres Spotts zu werfen, und alle diejenigen, die noch dem Worte Gottes glauben, und insbesondere die Geistlichen, als Toren und Heuchler zu verhöhnen. Unwissende und Schwachköpfe werden auch im neuen Jahre von diesem Hohn sich betören lassen, und Frevler werden in ihn einstimmen.

Aber wessen Gewissen noch nicht tot ist, und wessen Augen nicht blind, und wessen Herz nicht feige ist, der wird gegen solchen Unfug Front machen, wird Lüge Lüge nennen und alle, die ihm anvertraut sind, vor solchem Gift zu bewahren suchen.

 Achtens: Viele Manns- und Frauenpersonen werden auch durch 365 Tage des neuen Jahres ohne einen Gott und Heiland zu kommen suchen und mit ihrem Leichtsinn sich auch dieselben hindurchjubeln und hindurchseufzen.

Aber wenn selbige in der nächsten Silvesternacht sich vor den Spiegel der Wahrheit stellen und der Ewigkeit gedenken, dann werden sie spüren, dass sie elend sind, und dass, wer Wind sät, Sturm erntet.

 Neuntens: Das neue Jahr wird dahinfliegen wie eine Wolke, und ehe es um ist, wird mancher, der den 1. Januar fröhlich begrüßt hat, zwischen fünf Brettern und zwei Brettchen liegen und von den Männern im schwarzen Rock hinausgetragen werden.

Aber die Gnade und Barmherzigkeit Gottes wird auch über das neue Jahr hinaus bleiben, nämlich von Ewigkeit zu Ewigkeit . . .

Johann Hinrich Wichern                               

Mit welchem
Film
verkürzen Sie sich die langen Winterabende?

Die Fragestellung geht von einem Film aus der mehrere lange Winterabende verkürzen kann. Solche Filme gibt es, die man und frau oder gemeinsam mit Familie sehen kann.

Für viele Abende reicht der Mehrteiler: Heimat, alle Teile umfassen 16 Stunden. Immer wieder aufs Neue ist die erste Staffel faszinierend in ihrer Darstellung des Lebens in Deutschland vor dem 2. Weltkrieg, über Menschen in einem Dorf auf dem Hunsrück. Also deftige Snacks bereit gestellt und auf nach Schabach.

Es gibt aber auch Menschen die an Winterabenden ihrer Sehnsucht nach Sonne und Urlaub und Abwechslung nachkommen müssen, da hilft der schöne Dokumentarfilm: Buena Vista Social Club . Kubanische Musikklänge erfüllen das Ohr, die Sonne der Karibik wärmt das Herz und die netten alten Herren erzählen kleine Geschichten. Tipp: Beim dritten Mal kann jede die ersten Lieder mitsingen.

Dann gibt es Momente, wo die menschliche Lethargie des Winters durch aktionsreiche und bunte Filme gelindert werden muss, da hilft oft: Es war einmal in Amerika, ein lang gestrecktes Epos über Mafia, Verbrechen in New York und die Liebe und Freundschaft der Menschen über Jahrzehnte. Was ich mag: Überraschendes Ende. Für Sonderfälle: Das Fünfte Element. Ein knallbuntes Lutschbonbon an Einfällen in einer sehr kampfbetonten und liebenswürdigen Einbettung zum Thema: Kampf zwischen Gut und Böse.

Mehr für das Herz und die Liebe zu Frankreich mit der Leichtigkeit des Seins und der Liebe: Die wunderbare Welt der Amelie. Tipp: Musik als CD erhältlich.

Für die Naturfreunde: Amy und die Wildgänse. Ein kleines Mädchen begleitet einen Schwarm Gänse auf der Winterreise. Oder: Im Rausch der Tiefe. Hektik des italienischen Alltags über Wasser, während unter Wasser die Ruhe herrscht beim Weltrekord der Tiefentaucher und dem Spiel der Delphine mit den Menschen.

Für alle Kinder und die es einmal waren: Michel aus Lönneberga. Da wird das Kind in der Frau oder dem Mann wach und die richtigen Kinder werden angeregt, die Welt der Erwachsenen durch ihre Streiche zu verändern.

Also an verregneten Sonntagen und Abenden: Rollladen runter, Heizung an, Sofa vorbereiten und in den bunten Bildern der Filme schwelgen. Denn die Welt anders sehen, heißt sie bewusst sehen.

Viel Spaß!
Ludger Möers, Pfr.                                       

„Mit welchem Film verkürzen Sie sich die langen Winterabende?" – diese Frage deutet ja schon darauf hin, dass es durchaus Filme gibt, die man sich mehrmals anschauen kann. Ein Film, den ich tatsächlich bereits öfters gesehen habe, heißt „Rhythm is it!". Er kam schon häufiger im Fernsehen, aber bisher habe ich ihn nie von Anfang an gesehen, weil ich es immer zu spät gemerkt habe. Im Oktober dann schenkte mir mein Kollegium diesen Film auf DVD, und seitdem kann ich auch den Anfang sehen, wann immer ich es will – naja, fast immer.

„Rhythm is it!"  beschreibt ein Tanzprojekt, das Sir Simon Rattle, der Dirigent der Berliner Philharmoniker, 2003 zusammen mit dem Choreographen und Tänzer Royston Maldoom in Berlin durchführte. Hierfür holten die beiden 250 Kinder und Jugendliche aus 25 Nationen zusammen, die überwiegend aus sozial schwachen Verhältnissen kamen. Da ist zum Beispiel die 14-jährige Marie, die in der Schule keine Zukunft mehr sieht und aufgegeben hat. Oder wir lernen Olayinka kennen, einen 16-jährigen Jungen aus Nigeria, der sich sechs Monate zuvor ganz alleine aus seinem Heimatland auf den Weg nach Deutschland machte, nachdem er seine ganze Familie im Krieg verloren hatte. Kinder und Jugendliche also, die alles andere als prädestiniert sind, um zu Strawinskys „Le Sacre du Printemps" zu tanzen, denn bisher hatte fast keiner der Beteiligten eine Tanzschule je von innen gesehen, geschweige denn Unterricht erhalten. Auch spürt man als Außenstehender beinahe körperlich die Anspannung der Jugendlichen, als sie – überwiegend zum ersten Mal – die Berliner Philharmonie besuchen, um dem Orchester bei den Proben zuzusehen und zuzuhören. Hier werden sie von Sir Simon Rattle als „Dance-Company" begrüßt und werden so zu Gleichberechtigten mit den Musikern. Eine Wertschätzung ohnegleichen. In Nahaufnahmen zeigt der Film die Jugendlichen, die der Musik konzentriert lauschen. Eine solche Musik, das merkt man schnell, hören sie sonst nicht. Und dennoch bewegt diese etwas in den jungen Menschen.

Sechs Wochen lang wurde dieses Projekt von einem Kamerateam begleitet. Sechs Wochen, in denen die Jugendlichen oft bis an ihre Leistungsgrenze und damit manches Mal zur Verzweiflung gebracht wurden. Der Zuschauer hingegen ist in erster Linie Zeuge davon, wie aus hoffnungslosen Menschen solche werden, die wieder einen Sinn in ihrem Leben sehen, die immer mehr lernen durchzuhalten und die auf einmal spüren, dass sie etwas können und dass dieses Können etwas in ihrem Leben bewegt und verändert. Die Jugendlichen lernen auch, dass Strenge und Disziplin nicht der Erfahrung widersprechen, Freude an dem eigenen Tun zu haben, sondern untrennbar miteinander verbunden sind.

Untermalt wird die Dokumentation von Berichten der beiden Künstler aus ihrem eigenen Leben, die alles andere als langatmig sind. Höhepunkt der Dokumentation ist die Aufführung, die beweist, dass Menschen, an die noch nie jemand geglaubt hat, zu Höchstleistungen fähig sind. Hier wurde nicht der „Superstar" gesucht, sondern den Beteiligten die Erfahrung vermittelt, gemeinsam etwas Bedeutsames schaffen zu können.

Im Abspann werden dann auch alle 250 Kinder und Jugendliche mit Namen genannt. Dabei hört der Zuschauer den Rap „Versteck dich nicht" der Gruppe „Wickeds" :

„Versteck dich nicht, komm einfach mal raus!
Zeig, was du kannst, und ernte Applaus.
Die Anderen haben gesagt: ‚Ey, Mann, du bist soweit!'
Doch der Weg ist lang und die Zeit mein Feind."

Ein Film also, der gerade in der heutigen Diskussion über Bildung zeigt, dass bloßes Wissen, verkürzte Schulzeit, Zentralabitur und Lernstandserhebungen gar nichts bringen, wenn nicht der ganzheitliche Mensch „gebildet" wird:

„Die Künste sind kein Luxus. Wir brauchen sie wie Luft zum Atmen und Wasser zum Trinken." (Sir Simon Rattle)

Bettina Strunk, Schulleiterin der Evangelischen Grundschule Kerpen

Meine Empfehlung lautet:
„Mathilde – eine große Liebe".

Der Regisseur Jean-Pierre Jeunet, der mit Audrey Tautou schon früher „Die fabelhafte Welt der Amélie" verfilmte, hat mit derselben Darstellerin in der Hauptrolle einen Roman über den Ersten Weltkrieg und den Anfang der zwanziger Jahre in Szene gesetzt. Dabei ist ihm noch einmal eine großartige Collage gelungen. Allerdings muss man schon etwas mitdenken wollen, um die verschiedenen Erzählfäden, Mosaiksteine oder Puzzleteile auf die Reihe zu bekommen.

Fünf französische Soldaten, die sich selbst verstümmeln, um dem Wahnsinn des Tötens zu entkommen, werden von einem Kriegsgericht zum Tode verurteilt, jedoch nicht exekutiert, sondern bei Einbruch der Nacht in das  Niemandsland zwischen den verfeindeten Gräben getrieben, wo ihnen eigentlich keine Überlebenschance bleibt. Zu ihnen gehört Manech, eine Kornblume, wie die Franzosen die Jüngsten unter ihren Soldaten nennen, Mathildes Verlobter. Erst 1920 erhält Mathilde die Nachricht von seinem Tod. Aber sie sagt sich, wenn Manech tot wäre, würde sie das spüren und mit ihrer Intuition macht sie sich auf die Suche nach ihm.

Mathilde, früh verwaist, ist bei ihrer Tante und ihrem Onkel in der Normandie aufgewachsen. Seit einer Kinderlähmung im Alter von fünf Jahren hinkt sie. Jetzt reist sie nach Paris, um ihr Erbe für ihre Nachforschungen über Manech frei zu bekommen. Sie engagiert einen Privatdetektiv, sucht in einem Kriegsarchiv, gibt Anzeigen auf, schreibt Briefe, tritt in Kontakt zu Bekannten, Freunden, Kameraden der übrigen vier verschollenen und als tot geltenden Soldaten. Stück für Stück versucht sie eine Vorstellung von den Vorgängen im Januar 1917 zu gewinnen. Während ihr alle anderen Beteiligten sonst ihre Hoffnung ausreden möchten, klammert sie sich daran, bis sie eines Tages – o Wunder – Manech in einem Heim wieder findet. Er lebt! Die Schlussszene des Films hat für mich etwas Österliches und assoziiert bei mir die Begegnung der Maria von Magdala mit dem Auferstandenen (vgl. Joh. 20, 11ff.). Die Szene ist in den Garten des Heimes verlegt, ein verwilderter, verwunschener Garten, den Mathilde langsam und erwartungsvoll betritt. Dort sitzt Manech an einem Tisch und ist mit einer Bastelarbeit beschäftigt. Gedächtnis und Erinnerung hat er völlig verloren – aber als er dann Mathilde sieht, wie sie sich ihm hinkend nähert, ihr krankes Bein nachziehend – stellt er ihr dieselbe Frage, die er ihr damals stellte, als sie noch Schulkinder waren und er ihr das erste Mal hinterherlief: „Tut es weh, wenn du läufst?" und dann: „Warum weinst du denn?" Es kommt zu keiner Umarmung, zu keiner Berührung. Groß aber ist die Ergriffenheit bei Mathilde. Sie setzt sich ganz aufrecht Manech gegenüber auf einen Stuhl, verschränkt die Hände auf ihren Knien und sieht ihn an, und eine erzählende Stimme kommentiert: „In der Milde der Luft, im Licht des Gartens sieht Mathilde ihn an. Sie sieht ihn an und sieht ihn an." – Vorhang. So scheint die große Liebe für den Regisseur in der Schau, im Sehen des Herzens, in der Theorie, d.h. im Sehen mit den Augen Gottes, im Sehen des Göttlichen sich zu vollenden. Liebe ist von großer Kraft und Tiefe, nicht erklärbar, wie ein Wunder, ein Geheimnis, das Leben spendet, Menschen umfängt, erfüllt, verbindet und trägt.

Der Tod hingegen und seine Mächte in der Welt sind ebenso erklärbar wie banal. Dazu noch eine Szene aus dem Film: In einem Hangar, in dem ein Feldlazarett eingerichtet ist, halten die Militärs einen mit Gas gefüllten Fesselballon versteckt. Als der Hangar unter Beschuss gerät bleibt eine Granate ohne zu zünden im Dach hängen, doch in der Verwirrung löst sich das Halteseil und der Ballon steigt langsam unter das Dach. In dem Moment als er die Granate berührt, werden der Zündmechanismus und seine Funktionsweise eingeblendet – so einfach also kommt der Tod zustande – und dann nichts als Feuer, in dem die Verletzten und ihre Pflegerinnen und Pfleger verbrennen.

Ich werde mir noch einmal Zeit nehmen für diesen Film!

Lutz Hustig                                                  

Gemeindefahrt
Kleine Schnupper- und Studienreise nach Westflandern/Belgien
 vom 22.05.-25.05.2008

1. Tag: Fahrt nach Blankenberge über Ypern (Stadtführung und Besuch der interaktiven Ausstellung „In Flanders Fields") und Zwischenstopp in Veurne mit einem der schönsten Marktplätze Belgiens.

2. Tag: Erkundung von Oostende und der Küste; dabei Begegnung mit moderner Belgischer Kunst im James Ensor Haus und im Paul Delvaux-Museum.

3. Tag: Ausflug zur Weltkulturstadt Gent an Schelde und Leie  (Stadtbesichtigung)

4. Tag: zur freien Verfügung und Rückreise am späten Nachmittag

Fahrzeug:  Fernreisebus mit Vollausstattung
Teilnehmer: mindestens 30
Leistungen:  wie oben beschrieben (vorgesehener Verlauf, Abweichungen   sind möglich)
   dazu 3x Übernachtung
  mit Frühstücksbuffet und 3 Gang Menü am Abend
  im Hotel Alfa Inn in Blankenberge.

Es stehen maximal 6 Einzelzimmer und 21 Doppelzimmer zur Verfügung. Das Hotel befindet sich im Zentrum von Blankenberge und ist ein sehr gut geführtes Haus. Alle Zimmer sind mit  DU/WC/TV/TEL  ausgestattet.

Preis:                 Euro 349,00 p.P. im DZ, Einzelzimmerzuschlag € 45,00
Veranstalter:      Residenz Reisen Kerpen
Reiseleitung:      Pfr. Lutz Hustig

Anmeldungen werden noch bis zum 31.12.2007 im Gemeindebüro Kerpen, Schulstraße 28 zu den Öffnungszeiten entgegengenommen. 

Posaunenchor 2007

Das Ereignis des Jahres war natürlich der Evangelische Kirchentag in Köln. Vorab hatten wir schon Notenhefte und Kopien bekommen, sodass wir die Stücke für den Eröffnungs- und den Schlussgottes-dienst bereits einstudieren konnten. Breits vor 16 Uhr fanden wiruns auf den Poller Wiesen ein, zur Bläserprobe für den Eröffnungs-Gottesdienst. 500 Bläser begleiteten dann ab 17.30 Uhr den Gottesdienst.

Von einer leichten Empore aus hatten wir einen herrlichen Blick über die Teilnehmer, den Altar, den Rhein und auf den Dom. Donnerstagvormittag war dann bereits die Bläserprobe für den Abschlussgottesdienst. Am Freitagnachmittag spielten wir mit einem Posaunenchor aus Neuss zusammen auf dem Friesenplatz.

Samstag ab 17.30 Uhr spielten wir wieder mit den Bläsern aus Neuss. in einer Halle auf dem Messegelände. Viele Kirchentagsbesucher hörten uns zu und sangen die bekannten Choräle mit. Die gute Akustik und die vielen Zuhörer beflügelten uns bei unserem Spiel.

Am Abend ab 20.00 Uhr war auf dem Roncalliplatz ein Konzert mit den Black Föös und den Posaunenchören. Am Sonntag ging es dann wieder früh raus, um 9.00 Uhr war bereits das Einblasen für den um 10.00 Uhr beginnenden Abschlussgottesdienst. Für über 5.000 Bläser und mehr als 100.000 Teilnehmer war das bestimmt wieder das herausragende Ereignis des Kirchentages.

Wie bereits im Vorjahr waren wir wieder auf der Wildenburg zu einem Posaunenchorwochenende. Der Ort Wildenburg besteht aus der Burg mit Nebengebäuden und etwa 10 Häusern. Landschaftlich sehr schön und um 568 Meter hoch in waldreicher Gegend gelegen. Wir waren wieder wunschgemäss im Palland-Palais untergebracht. Nach dem Abendessen saßen wir in dem gemütlichen Gewölbekeller bei Spiel und Gesang zusammen. Wie im Vorjahr hatten wir das Haus wieder nur für uns und konnten so ungestört proben.

Die Proben haben uns alle wieder etwas weiter gebracht, die Stimmung in unserer Gruppe war auch sehr gut und so haben wir beschlossen, im nächsten Jahr, wenn möglich, wieder unser Posaunenchorwochenende auf der Wildenburg zu verbringen.

Wenn St. Martin vorbei ist, beginnen wir wieder mit den Proben für die Weihnachtszeit. Die wunderbaren Lieder und Choräle zu spielen ist für uns im Posaunenchor jedes Mal eine besondere Freude. Aber nicht nur für uns ist es eine Freude, sondern auch für die Zuhörer, denn Weihnachten und Posaunenchöre, das ist immer etwas Besonderes.

Wie jedes Jahr werden wir wieder zum Kurrendeblasen in Kerpen und Sindorf  am 15.12 ab 10.00 Uhr ausschwärmen. Am 16.12 findet im Rathaus wieder das traditionelle Offene Singen des Apollo-Chores statt, das wir ab 16.00 Uhr begleiten werden.

Heiligabend spielen wir vor der Johannes Kirche von 18.30 Uhr bis19.00 Uhr.

 H. Jost Lehnhaeuser                                   

Presbyteriumswahl 2008
In der Gemeindeversammlung am Sonntag, den 27. Januar 2008

um 11.00 Uhr nach dem Gottesdienst

in der Johann-Bugenhagen-Kirche in Blatzheim
stellen sich die Kandidaten zur Presbyterwahl vor.

Die Presbyteriumswahl
findet statt am Sonntag, den 24.02.2008.

Wahlberechtigt sind alle Gemeindeglieder, die am Tage der Wahl das 14. Lebensjahr vollendet haben und zum Abendmahl zugelassen sind.

Nach dem Gottesdienst in der Johann-Bugenhagen-Kirche Blatzheim laden wir Sie in unser Wahlcafé ein. Das Wahllokal im Gemeinde-zentrum ist geöffnet von 11:00 Uhr bis 15.00 Uhr.

In Kerpen findet nach dem  Gottesdienst in der Johanneskirche Kerpen ein Schoppen zur Wahl statt.  Das Wahllokal im Gemeinde-haus Filzengraben ist geöffnet von 11:00 Uhr bis 17:00 Uhr.

Wir laden Sie nochmals herzlich zu diesen Terminen ein und freuen uns auf eine rege Wahlbeteiligung.

Genaueres zur Wahl und den Kandidaten erfahren Sie in einer Sonderausgabe des Gemeindegrußes im Januar 2008. 

Weihnachten und die Eisenbahn

Was haben Advent und das Christfest überhaupt mit der Eisenbahn zu tun, vor allem mit der Spielzeugeisenbahn, die viele Eltern in diesen Tagen auf Weihnachten hin liebevoll aufbauen und dabei nicht selten das Kind im Mann oder in der Frau wieder entdecken?

Auf den ersten Blick möchte man sagen: „Rein gar nichts!" Das eine ist etwas Religiöses, das andere etwas Weltliches. Doch das stimmt   natürlich auch nicht, weil man seit Weihnachten – Gott kam zur Welt und wurde ein Mensch – beides so einfach nicht wieder trennen kann.

Da Advent Ankunft bedeutet, ist die Frage berechtigt, wie der Herr ankommt, wie denn ankommt, wenn nicht noch einmal als Kind: Auf einem Esel reitend (vgl. Mt. 21,1ff.), auf den Wolken des Himmels (vgl. Mt. 24,30)?

Johannes Tauler (1300-1361) wollte im ältesten Adventslied unseres Gesangbuches, in Köln oder Straßburg den Rhein vor Augen, an das Schiff als Transportmittel denken: „Es kommt ein Schiff, geladen bis an sein' höchsten Bord, trägt Gottes Sohn voll Gnaden, des Vaters ewigs Wort."

Wen wundert's, dass ein Gedicht  in unserer Zeit auffordert:
Holt den Sohn vom Bahnhof ab.
Er kommt.
Man weiß nicht genau, mit welchem Zug,
aber die Ankunft
ist gemeldet.
Es wäre gut, wenn jemand
dort auf und ab ginge.
Sonst verpassen wir ihn.
Denn er kommt nur einmal.

(Otto Wiemer)

Ebenso verlegt die Künstlerin Beate Heinen mit ihrem Bild „Erscheinung des Herrn" den Besuch der heiligen drei Könige vor einen Bahnwaggon und schreibt in ihrer Meditation dazu: „Wäre Christus heute geboren, wäre es immerhin denkbar, dass die fremden Männer Jesus in einem Hinterhof oder Bahnhof gefunden hätten. Es geht ja nur darum, dass Gott eben dort erscheint, wo wir ihn nicht vermuten. Und für uns bedeutet das, ihn eben überall zu suchen".

Es ist nun einmal so, Bahnsteig und Bahnhof mit Kommen und Gehen, Ankunft und Abfahrt sind Ort und Sinnbild des Unterwegsseins, der Begegnung von Menschen, freilich auch mit Martin Bubers Wortschöpfung gesprochen ihrer „Vergegnung"

Auch in die gute Stube geholt oder auf den Dachboden oder in den Keller – je nach dem – ist die Eisenbahn dann Begegnungs-Ort. Man sammelt und trifft sich um die Welt im Kleinen, um sie zu bestaunen, eine heile Welt freilich, auf die wir an Weihnachten ja besonders ansprechbar sind. Wünschen wir es uns nicht so alle Tage, bunt und schön und dabei überschaubar, wie die Spielzeugwelt? „Bunte Lichter, Silberzier, Kind und Krippe, Schaf und Stier, Zottelbär und Pantertier möchte ich gerne haben." Diese heile Welt, die der Messias, die das Kind in der Krippe schenkt, schenken wir uns dann per Eisenbahn.

Das schöne Bilderbuch von Iwan Ganschew, Der Weihnachtszug, entspricht ganz diesen Harmoniebedürfnissen. Das kleine Mädchen Melina, die mit ihrem Vater Vassil im Bahnwärterhaus wohnt, bewahrt den 5-Uhr-Zug vor einer Katastrophe. Ein Felsblock liegt auf den Schienen. Da opfert sie ihren Christbaum und stoppt mit dem lichterloh brennenden Bäumchen als Signal den heranbrausenden Zug: Alle, alle, alle sind gerettet! Was mag dieses Geschenk der Bewahrung gerade in der Heiligen Nacht fürs künftige Leben und Planen der Beteiligten bedeutet haben? Heile Welt?

Ganz anders stellt sich die Wirklichkeit dar, wo das Böse weiter mächtig ist. Warum gibt es gerade an Weihnachten solch entsetzliche Unfälle oder nehmen wir sie dann eher wahr, weil wir an diesen Tagen besonders empfindlich und dünnhäutig sind, weil wir uns den Frieden doch so sehr ersehnen?

Die Voßsche Zeitung berichtet am 30. Dezember 1879 vom Eisenbahnunglück auf der Taybrücke, das auch Theodor Fontane mit seiner Ballade unvergesslich gemacht hat. Voller Erwartung, vor Freude über den Besuch seines Sohnes sagt der Brückner zu seiner Frau:

 Unser Johnie kommt und will seinen Baum,
 Und was noch am Baume von Lichtern ist,
 Zünd alles an wie zum Heiligen Christ,
 Der will heuer zweimal mit uns sein –
 Und in 11 Minuten ist er herein.

Aber die drei Hexen haben es anders gewollt und singen:
 Hei, das gibt ein Ringelrein,
 Und die Brücke  muss in den Grund hinein.
 Und der Zug, der in die Brücke tritt
 Um die siebente Stund?
 Ei, der muss mit.

Dennoch – trotzdem! Darum, gerade darum feiern Christen die Geburt des Kindes als Anbruch einer neuen Welt, der die alte umfängt und in sich birgt. Jesus ist das Unterpfand einer Hoffnung, deren endgültige Verwirklichung von Gott her noch immer aussteht.

Geht nun und spielt!" Mit diesen Worten wird in einem altkirchlichen Martyriumsbericht das Ziel und die Bestimmung angegeben, dass die Märtyrerinnen und Märtyrer nach Überwindung ihrer Leiden in dieser Welt erreichen. „Geht nun und spielt!" Da sagte der Märtyrer Saturus zu seiner Leidensgenossin Perpetua: „Nun hast du alles, was du dir wünschtest." Und sie antwortete: „Ja, Gott sei Dank. Ich war fröhlich als ich lebte, aber hier werde ich noch fröhlicher sein!"

„Geht nun und spielt!" Damit ist zusammengefasst, was Gott uns letztlich zugedacht hat: Entsorgt und entspannt  zusammen zu sein, noch oder wieder frei vom Ernst des Lebens, wie die spielenden Kinder.

„Geht nun und spielt!" Darum mag es sein, dass in jener Welt für Eisenbahnfreund und -freundin auch etwas dabei sein wird. Immerhin gelangte Elia auf „einem feurigen Wagen mit feurigen Rossen" (vgl. 2. Kön. 2,11) nach dort. Und Fred Denger legt in seiner respektlosen Nacherzählung dieser Episode dem Propheten die Worte an seinen Schüler in den Mund: „Sag schnell, ob du noch einen Wunsch hast, Elisa. Gleich geht mein letzter Zug". Aber das dürfte reine Spekulation sein… oder nicht?

Weltgebetstag der Frauen
7. März 2008

Jeweils am ersten Freitag im März feiern christliche Frauen in über 170 Ländern den ökumenischen Gottesdienst zum Weltgebetstag. Die Liturgie verfassen jeweils Frauen eines Landes, in diesem Jahr aus Guyana, für die ganze Welt. Durch das Vorbereitungstreffen zum Gottesdienst und natürlich durch kreative Gottesdienstgestaltung werden die Botschaft der Frauen und ihre Lebenssituation lebendig, im gemeinsamen Gebet entsteht weltweit Solidarität von Frauen.

In Kerpen richten abwechselnd die katholischen Gemeinden St. Martinus und St. Quirinus sowie die Evangelische Kirchengemeinde das Vorbereitungstreffen und den Gottesdienst mit anschließendem Beisammensein aus. Eine ökumenische Aktion auch hier in Kerpen, die allen Beteiligten viel Freude macht.

In diesem Jahr lädt die Frauenhilfe der Evangelischen Kirchengemeinde alle Frauen ganz herzlich ein zu dem Gottesdienst mit dem Titel

„Gottes Weisheit schenkt neues Verstehen"
am 7. März 2008 um 17.00 Uhr
in die Johanneskirche, Filzengraben.

Schon das Vorbereitungstreffen zum Gottesdienst stimmt auf den Welt-gebetstag ein. Viele Frauen treffen sich, um sich über das Land und die Situation der Frauen dort zu informieren, in diesem Jahr über Guyana.

Das Vorbereitungstreffen findet im Rahmen unserer Frauenhilfe-Nachmittage im Gemeindehaus statt, und zwar

am Mittwoch, den 23. Januar ab 15.00 Uhr.

Auch dazu laden wir alle Frauen der drei Kirchengemeinden in Kerpen ganz herzlich ein und würden uns sehr freuen, wenn Sie Lust und Zeit hätten dabei zu sein!

Evangelische Frauenhilfe Kerpen
Doris Berkle