|
|
 |
|
|
Gemeindegruß September-November 2008 |
Leute wie Josef braucht das Land… Ausdrücklich wird Josef in der Bibel dafür gelobt, sich um- und voraussichtig verhalten zu haben. In fetten Jahren nämlich hat
er Reserven angelegt, hat er Vorsorge getroffen für magere Zeiten und musste nicht erst zurücklegen, als es nichts mehr zurückzulegen gab. „Spare in der Zeit, dann hast
du in der Not", stand in meiner Kindheit auf der alten Blechspardose. Allerdings setzt dieser gute Rat Vertrauen in die Währung voraus, sonst löst er sich womöglich in Luft auf.
So hatte man in Deutschland nicht lange nach dem Ersten Weltkrieg erfahren müssen, wie man über Nacht zum Milliardär wurde, allerdings ohne etwas davon zu haben, im Gegenteil. Am 1.
November 1923 kostete 1 Pfund Brot 3 Milliarden, am 15. November 80 Milliarden und am 1. Dezember 260 Milliarden; ein Pfund Fleisch lag da bereits bei 3,2 Billionen. Und
1929 war das liebe Geld schon wieder futsch. Der „Schwarze Freitag" an der Wallstreet hatte Spekulationen wie einen Luftballon oder eine Seifenblase platzen lassen und die Aktienkurse stürzten ins Bodenlose.
Dem Jahr 1923 widmet der Journalist Sebastian Haffner in seiner Biographie ein ganzes Kapitel. „Das Jahr 1923 machte Deutschland fertig – nicht speziell
zum Nazismus, aber zu jedem phantastischen Abenteuer. Die psychologischen und machtpolitischen Wurzeln des Nazismus liegen tiefer zurück… Aber damals entstand das, was ihm heute (Haffner schreibt 1939)
seinen Wahnsinn gibt: die kalte Tollheit, die hochfahrend hemmungslose, blinde Entschlossenheit zum Unmöglichen; das ‚Recht ist, was uns nutzt' und ‚das Wort unmöglich gibt es nicht'… Einer ganzen deutschen
Generation ist damals ein seelisches Organ entfernt worden: ein Organ, das dem Menschen Standfestigkeit, Gleichgewicht, freilich auch Schwere gibt, und das sich je nachdem als Gewissen, Vernunft,
Erfahrungsweisheit, Grundsatztreue, Moral oder Gottesfurcht äußert." Ob Geschichtsläufe gegenteiliger Beteuerung zum Trotz unerfreulicherweise sich dennoch auf diese,
jene oder ähnliche Weise wiederholen und zyklisch wiederkehren? Irgendwie will mir nämlich die von Haffner beschriebene Organentfernung bekannt vorkommen. Nicht auf einen Schlag freilich geschieht sie in
meiner Generation, doch nach meinem Dafürhalten schleichend. Auch unsere Zeit erscheint mir – wie die von Haffner beschriebenen Zwanziger Jahre des vorigen Jahrhunderts
– affektiert, überdreht, überspannt und schrill aufgeladen in vielerlei Hinsicht zu sein. Bei der Jagd nach dem schnellen Geld wird dies jedoch besonders deutlich. Das Abzocken und Absahnen lassen den Lohn
treuer Arbeit oft nichts mehr wert sein. Dem Ehrlichen wird Dummheit nachgesagt, dem Mahner und Warner Sozialneid, und was sonst daneben geht, wird gerne zur
Privatsache erklärt. So lassen sich Schamlosigkeiten, Skrupel-losigkeiten, Unanständigkeiten… als „ganz normal" verkaufen und tolerieren, um in der Folge die Menschen sittlich zu vergleichgültigen und
zu idiotisieren: Schließlich hat jeder mit sich selbst genug zu tun, jeder muss sehen, wie er zurecht- und durchkommt, seine Haut ist ihm die nächste, was geht einen da noch der Gemeinsinn an?! Machen es die so genannten „Eliten" nicht selber vor? Immerhin aber soll inzwischen jeder Dritte in unserem Land mit der Demokratie und dem politischen
System unzufrieden sein. Kann man es ihm verdenken? Nein, denn der Regelverstöße sind zu viele. Viel zu viele sind mit derselben Soße der Begehrlichkeit übergossen. Zum Fürchten ist das schon und darum wird
es wirklich Zeit, wieder einmal eine Portion Vertrauen und Verlässlichkeit auszugeben. Nur worin soll die gründen? Mehr Leute wie Josef braucht das Land!
Seine Sittlichkeit und Selbstkontrolle hatte der immerhin auch im Schlafzimmer des Potiphar unter Beweis gestellt und damit manch einem etwas vorgemacht. Denn „wer im Geringsten treu ist, der ist uch im
Großen treu; und wer im Geringsten ungerecht ist, der ist auch im Großen ungerecht" (Lk. 16,10). Mehr Leute wie Josef braucht das Land, dann würde vernünftige
Vor-Sorge nicht von der bangen Sorge diktiert, wo man denn einmal bleibt. Weder müsste der alte Mensch sich diese stellen, noch der Kranke, noch der Arbeitslose, nicht einmal der Abzocker, der in seinem Tun
ja auch nur von der Angst getrieben ist, nicht zu kurz zu kommen oder von der unersättlichen Gier, mitzunehmen was mitzunehmen ist. Und die Menschen würden sich in ihrer Gesamtheit (wieder) als verlässliche
soziale Gemeinschaft verstehen. Das letzte Hemd hat ja sowieso keine Taschen; man begegnet dann dem ganz anderen, an den Josef sich zeitlebens innerlich gebunden
wusste, der ihn immer schon mit Zukunftsträumen versah, der es für Josef gut werden ließ, als Menschen, sogar die eigenen Brüder, ihm Böses wollten und taten. ER
ist gerade für diejenigen da, denen in der enteilenden Zeit alles fremd werden will, für die, die kaum von heute auf morgen noch zu leben, das Brot nicht über Nacht haben. Denen hat ER dann durch
Jesus ausrichten lassen: „Sorget nicht…, denn euer himmlischer Vater weiß um alles, was ihr braucht" (vgl. Mt. 6,31). Ob das nicht noch immer gilt?  |
Jakobuswanderung am Freitag, 3. Oktober 2008 und Samstag, 4. Oktober 2008 Liebe Mitglieder der Jakobus-Weggemeinschaft Kerpen, liebe Freunde des Jakobsweges ! Jährlich wollen wir eine Jakobuswanderung auf den Spuren früherer Jakobspilger machen, das haben wir uns bei der Gründungsversammlung
vorgenommen. In den letzten Jahren sind wir die Wegstrecken von Kerpen über Weilerswist, Euskirchen, Bad Münstereifel und zuletzt von Blankenheim bis nach Kronenburg gegangen.
In diesem Jahr wollen wir uns erneut auf den Weg machen und zwar am Freitag, 3. Oktober 2008 (Tag der Deutschen Einheit) von Kronenburg nach Prüm -
Länge 25 km - und am Samstag, 4. Oktober 2008 von Prüm nach Waxweiler - Länge 24 km -
durch die herbstlichen Eifelwälder über den Schneifelhöhenweg und durchs Nimstal. Wir treffen uns am 3. Okt. um 8.00 Uhr an der Jakobusstele vor der Stiftskirche. Rückkehr am 4. Okt.
voraussichtlich gegen 18 Uhr in Kerpen.
Die Pilgerstrecke beträgt insgesamt maximal 49 Km.
Sie ist der sechste Teil auf unserem Hauptweg über Trier und Vezelay nach Santiago de Compostela. Damit der Transport hin zum Start in Kronenburg, die Übernachtung in Prüm und die Rückfahrt von Waxweiler nach Kerpen geregelt werden können, ist eine
schriftliche Teilnahmemeldung erforderlich bei Marianne Knopp (Tel. 02237-3554) möglichst bald, spätestens aber bis zum 30. Sept. 2008.Wir suchen noch Teilnehmer/innen, die nicht
die ganze Strecke mitlaufen wollen oder können, dafür aber uns mit PKW´s nach Kronenburg bringen oder auch während der Pilgerung begleiten. Es soll geregelt werden, dass sie auch einen Teil der Strecke
mitpilgern können. Für die Verpflegung ist selbst zu sorgen. Im Begleitfahrzeug sollen Getränke und das Gepäck transportiert werden. Voraussichtlich am 30. September 2008 findet ein
Vorgespräch der Teilnehmer/innen statt. Hierzu ergeht noch eine gesonderte Einladung. Alle sind herzlich eingeladen! Informiert bitte auch Freunde! Peter Knopp
Vorsitzender der St. Jakobus – Weggemeinschaft Kerpen  |
Konzert für Jugendliche und Junggebliebene
PROJECT (www.projectsound-band.de) und
FENRISWOLF (www.epilierapparat.de) am 17.10.2008im Gemeindehaus Kerpen Einlass: 19:00 Uhr Beginn: 19:30 Uhr – Ende ca. 22:00 Uhr Eintritt: 1,50 Euro
Karten im Vorverkauf ab 13.09. im Jugendtreff (freitags, 19-22 Uhr, im Keller des Gemeindehauses)  |
Jugendfreizeit NorderneyWie bereits in den letzten beiden Jahren fand die diesjährige Freizeit für Jugendliche im Alter von 14 bis 18 Jahren auf Norderney statt.
Die neue Jugendherberge, ganz zentral gelegen, erwies sich als Unterkunft mit geräumigen Zimmern mit Bad, abwechslungsreichem und hochwertigem Essen sowie gut ausgestatteten Gemeinschafträumen. Leider
spielte das Wetter nicht ganz so mit, wie wir es uns gewünscht hätten und nur ganz Mutige trauten sich in die kalte Nordsee. Dennoch hatten besonders die „Großen" Spaß am Meer und bauten, sehr zum Staunen
der kleinen Strandbesucher, eine gigantische Sandburg. Neben dem Besuch des Meerwasserwellenbades, Radtour zum Leuchtturm, Bowling-Abend, Sonnenuntergang im Surfcafé, Freundschaftsspiel SV
Werder Bremen gegen Fortuna Köln, Gottesdienst in der großen Inselkirche und Abendandachten waren sicherlich die eindrucksvolle Wattwanderung vom Festland zur Insel sowie der City-Abendlauf absolute
Highlights. Unsere spontan zum Lauf nachgemeldeten Jugendlichen erreichten im sehr großen Teilnehmerfeld beachtliche Erfolge. Die geplante Fahrt nach Juist musste wegen des Sturms leider ausfallen.
Stattdessen konnte man an der Promenade ein tobendes Meer erleben. Regenwetter überbrückte so manch einer mit einem Schläfchen, denn die Nächte sind auf solchen Fahrten ja bekanntlich immer
eher kurz. Aber auch Acrylmalerei, Gesellschaftsspiele, Bücher und die Gitarre kamen oft zum Einsatz. Es war auch schön, einfach mal Zeit für sich und andere zu haben.
Susanne Ponge  |
Juleica-Schulung 2008
Eine Woche in den Osterferien dauerte die Ausbildung zum/zur JugendleiterIn, veranstaltet vom Kirchenkreis Köln-Süd in Ahrdorf/ Eifel. Für die angehenden Ehrenamtler wurden inhaltliche
und methodische Aspekte der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen sowie rechtliche Grundlagen vermittelt. Schnee, tolles Bio-Essen, gute Gemeinschaft und viele neue Ideen und Eindrücke trugen zur Begeisterung
und Motivation spürbar bei. Aus unserer Kirchengemeinde waren Dana Harring, Thomas Korn, Sandra Bräutigam, Alina Bajohr, Marietheres Lütters, Katharina Ponge sowie Nora und Cora Mathern dabei. Ein großer
Erste-Hilfe-Kurs im August rundete die Ausbildung ab. Darüber hinaus nahmen Alina Bajohr, Marietheres Lütters und Katharina Ponge an der Schulung „Freizeiten leiten" teil und werden nun zur Herbstfreizeit
auf Norderney erstmalig als Teamer eingesetzt. Danke für all euer Engagement!
Susanne Ponge  |
Einladung zum Vortreffen für die Kinderfreizeit nach Norderneyam Freitag, dem 05.09.2008
um 19.00 Uhr .Im Gemeindehaus Filzengraben wollen wir uns zu einer Vorbesprechung für die
Norderney-Fahrt im Herbst treffen. Dort könnt Ihr schon einmal die übrigen Mitfahrer/innen und Teamer kennen lernen und Fragen loswerden.
Für das Team, Susanne Ponge  |
|
Am 15. und 16.11.2008 finden im CJD Frechen die Evangelischen Jugendtage statt.
Sie stehen unter dem Motto „Get together! Sei dabei!" und sollen Jugendlichen ab dem
Katechumenenalter die Möglichkeit geben, in Gemeinschaft neue Dinge, z.B. in Workshops, auszuprobieren und dabei andere Jugendliche zu treffen und gemeinsam etwas zu erleben.
Nähere Informationen folgen demnächst in den Gruppen oder auf
Anfrage bei Susanne Ponge.  |
Restaurierung der Orgel in der Johanneskirche KerpenDazu liegt eine kleine Dokumentation in Wort und Bild von Herrn Kurt Bleidistel vor. Das Heft ist im Gemeindebüro für 7,50
Euro erhältlich. |
Diakoniesammlung 2008 in
der Zeit vom 03.11.08 bis 07.12.08 in Kerpen, Mödrath, Langenich, Bergerhausen, Blatzheim und NiederbolheimAuch in diesem Jahr wollen wir bei unseren Gemeindegliedern die Diakoniesammlung durchführen.
Bitte öffnen Sie unseren Sammlern die Türen und geben Sie gerne. Wir wollen mit der Sammlung das soziale Gesicht unserer Gemeinde zeigen. Alleine kann man nicht viel bewegen, aber gemeinsam
sind wir stark. Wir suchen noch dringend Sammler/innen! Es wäre toll, wenn Sie in Ihrer und vielleicht Ihrer
Nachbarstraße Spenden für die Bedürftigen in unserer Gemeinde sammeln würden.Leider sind einige unserer fleißigen Sammler erkrankt, und wir brauchen dringend Ihre Mithilfe. Machen Sie mit –
rufen Sie an! Tel. 02237/2484 im Gemeindebüro (bitte auch auf den Anrufbeantworter sprechen). Wenn Sie gerne spenden möchten, aber bis zu
Ihnen sonst noch kein Sammler gekommen ist, freuen wir uns über Ihren Anruf und veranlassen einen Besuch bei Ihnen. HERZLICHEN DANK IM VORAUS!
Claudia Dressler  |
Sonntags-Schoppen in Gefahr!?Seit einigen Jahren richten drei Familien des ehemaligen Familienkreises jeweils am 4. Sonntag im Monat im Anschluss an den Gottesdienst für die
Gemeinde den Schoppen aus. D.h. Kaffee kochen, Plätzchen oder anderes einkaufen, Tische decken, anschließend aufräumen und spülen. Wir hatten die Vision, dass sich bei dieser Gelegenheit
Gemeindeglieder besser kennenlernen, leichter ins Gespräch kommen und Freude daran haben, sich nach dem gemeinsam gefeierten Gottesdienst auszutauschen. Dieser Wunsch hat sich auch erfüllt; denn der Schoppen
wird gut angenommen. Wir hatten auch gehofft, dass es mit der Zeit leichter würde, Mithilfe zu finden. Leider hat sich diese Hoffnung nicht erfüllt. Inzwischen sind nur noch die Familien Post
und Dressler bereit, die Sonntags-Schoppen in eigener Verantwortung zu planen, das sind aber für jeden mindestens fünf im Jahr. Das ist auf Dauer zu viel. Wenn sich aber noch Gemeindeglieder finden würden, die bereit wären, sich mit uns die Schoppen-Sonntage ab 2009 zu teilen, dann könnte diese Gemeindeaktion gerettet
und die vielen Gemeindegliedern lieb gewordene Einrichtung aufrechterhalten werden. Wir würden Sie, wenn Sie es wünschen, auch gut einarbeiten. Wenn Sie zur Mitarbeit bereit sind, dann rufen Sie bitte im Gemeindebüro Tel. 02237/2484 (evtl. auch auf den Anrufbeantworter sprechen) an. Wir würden uns riesig
freuen und sie schnell zurück rufen. Die letzten „Schoppen-Ausrichter"
Fam. Post und Dressler  |
SOS - Besuchsdienst-Mitarbeiter gesuchtFür unsere Besuchsdienstgruppe brauchen wir dringend Verstärkung! Wir suchen Damen und Herren von 18-99 Jahren, die
Geben Sie sich einen Ruck! Wir freuen uns auf Ihren Anruf, Tel. 02237/2484 (Gemeindebüro). Bitte sprechen Sie auch auf unseren Anrufbeantworter. Wir rufen garantiert zurück.
Claudia Dressler für den Besuchsdienstkreis  |
Sammlung ausländischer Münzen und BanknotenViele unserer Gemeindeglieder waren in den Sommerferien im Ausland und haben von dort Münzen oder Banknoten mitgebracht. Im Auftrag des
Diakonischen Werkes der Evangelischen Kirche im Rheinland wird dieses Geld gesammelt, in einer Behinderteneinrichtung sortiert und dann verkauft. Der Erlös findet in voller Höhe Verwendung für soziale
Projekte des Diakonischen Werkes in Rumänien. Bitte helfen Sie mit und geben Sie Ihre übrig gebliebenen Münzen und Banknoten im Gemeindebüro ab
.  |
Gemeindefahrt nach Flandern Am 22.05.08 begann unsere Viertagereise. Obwohl wir nur 24 Personen waren und der Reisebus lediglich halb voll war, wurde die Fahrt durch Herrn Zorn
von Residenz-Reisen dankenswerterweise durchgeführt. Unser erstes Tageziel war Ypern. Als wir auf dem großen Marktplatz
ausgestiegen waren, hatten wir den Eindruck, in einer spätmittelalterlichen Stadt zu sein. Aber keines der Gebäude war älter als 80 Jahre. Ypern war im ersten Weltkrieg so stark zerstört worden wie die
Kölner Altstadt nach dem Zweiten. Die Bürger jedoch beschlossen, die Stadt so wieder aufzubauen, wie sie vorher war. Die Tuchhallen, ein Gebäude von 1301 und einer Länge von 125 Metern, sowie das
angebaute Rathaus von 1619, sind so wieder aufgebaut worden. Die Ausstellung ``In Flanders Fields`' in den Tuchhallen zeigt eindringlich in interaktiven Darstellungen die Auswirkungen des ersten
Weltkrieges in und um Ypern. Der Name der Ausstellung ist die Überschrift eines Gedichtes des Kanadiers John McCrae, der es im Schützengraben 1914 schrieb, und das die Kinder in England und
Kanada in den Schulen lernen. Ypern ist eine sehr beeindruckende Stadt. Der Mut der Bürger, sie so wieder aufzubauen wie sie vorher war, ist zu bewundern.Danach ging die Fahrt weiter nach
Veurne. Der große reizvolle Marktplatz ist von vielen historischen Gebäuden umgeben. Das Rathaus, die alte Fleischhalle und der ehemalige Gerichtshof wurden alle um 1650 herum erbaut und sind so
erhalten geblieben. Dieser Marktplatz gilt als einer der schönsten Belgiens. Die Weiterfahrt führte zu unserem Hotel in Blankenberge an der Nordseeküste, wo wir für drei Tage blieben. Das Hotel
lag in einer ruhigen Geschäftsstraße und war etwa 300 Meter vom Meer entfernt. Samstagfrüh waren schon einige von uns vor dem Frühstück am Meer, um Seeluft zu schnuppern. Dann ging es weiter die
Küste entlang nach Oostende. Am Hafen konnten wir große Segelschiffe bewundern, die dort zu einem Treffen zusammengekommen waren. Danach besuchten wir das Museum des Malers James Ensor (1860 bis 1949), eines
Vorläufers der Expressionisten, in einem kleinen schmalem Stadthaus. Ein kurzer Stadt- und Promenadenbummel schloss sich an. Weiter an der Küste entlang, Richtung De Panne, besuchten wir in
Koksijde das Paul Delvaux Museum. Die Bilder des surrealistischen Malers (1897 bis 1949), die in einer zum Museum umgebauten Villa ausgestellt wurden, beeindruckten uns sehr. Die Rückfahrt traten zwei von
unserer Gruppe mit der Straßenbahn an, welche die 60 km lange Küste Belgiens entlang fährt und die längste Straßenbahnstrecke Europas ist. Abends saßen wir in gemütlicher Runde noch lange im Hotel und
testeten die belgischen Biersorten. Am nächsten Morgen fuhren wir nach Gent. Die Stadt gilt als eine der schönsten Europas. Viele mittelalterliche Bauten sind erhalten und gut gepflegt. Mitten
in der Stadt liegt die sehr gut erhaltene Grafenburg, eine der bedeutendsten Burgen Belgiens. Der zentral gelegene alte Hafen ist umgeben von wunderschönen alten Giebelhäusern. Während einer guten
Stadtführung wurden uns die herausragenden Gebäude gezeigt und erklärt. Die Tuchhalle von 1425, der Belfried (Stadtturm) von 1300, das spätgotische Rathaus mit dem Anbau aus der Renaissance
und die Fleischhalle von 1407. Danach konnte jeder die Stadt auf eigene Faust erkunden. Einige bestiegen den Belfried, von dem aus man eine sehr schöne Aussicht auf Gent hatte. Andere machten eine Bootsfahrt
über Schelde und Leie, die in Gent zusammenfließen. Am Vormittag des vierten Tages konnten wir nochmals Blankenberge erkunden. Am sehr schönen Sandstrand konnte man im Sand und im Wasser
entlanglaufen. Von dem 350 Meter ins Wasser ragenden Pier hatte man einen schönen Blick auf das Ortspanorama und auf den Strand. Da wir bei unsrer Rückreise sehr gut in der Zeit lagen, bot uns
Herr Zorn noch eine Stadtrundfahrt und einen Stopp in Brüssel an, was wir sehr gerne annahmen. So konnten wir eine sehr gelungene Fahrt nach Flandern mit einem Bummel über den wunderschönen Marktplatz
und der Besichtigung des Manneken Pis ausklingen lassen.
H. Jost Lehnhaeuser  |
Mit der Frauenhilfe unterwegs Wir laden alle Gemeindemitglieder, gerne auch die Herren, herzlich ein mitzukommen zum:Weihnachtsmarkt in Bonn
am Dienstag, dem 16. Dezember 2008 13.00 Uhr Abfahrt in Kerpen (Busparkplatz hinter dem Rathaus) Zurück in Kerpen: ca. 19.00 Uhr Preis pro Person 8,00 Euro Anmeldungen sind ab
sofort bei Frau Berkle möglich (bis spätestens 10.12.08) an den Frauenhilfe-Nachmittagen lt. Gemeindegruss oder telefonisch: 02237/53552 (bitte auch auf den Anrufbeantworter
sprechen).  |
Vorankündigung Gemeindefahrt 2009 nach Berlin Vom 11.05.09 – 15.05.09
Bundeshauptstadt – Brandenburger Tor –Reichstag – Mauer – Potsdamer Platz – neuer Hauptbahnhof –
Friedrichstraße – unter den Linden – Kurfürstendamm – Berliner Dom – Wintergarten –Spree - Alexanderplatz – Spreewald und und und…. Kurzum: Berlin ist immer eine Reise wert, und vieles in dieser
faszinierenden Stadt werden Sie während unserer Gemeindefahrt sehen. Daher schon heute unsere herzliche Einladung, daran teilzunehmen - merken Sie sich den Termin vor.
Nähere Angaben zu Anmeldung, Programm und Preisen folgen im nächsten Gemeindegruß. Reiseleitung: Doris Berkle Veranstalter: Residenz-Reisen |
Meine Seele
Meine Seele möchte klingen, weil Du sie so fröhlich machst, möchte Dir ein Loblied singen, Deinem Namen, Deiner Macht. Doch die Worte, die ich weiß, reichen nicht zu Deinem Preis. Meine Stimme möchte schallen, Tag und Nacht zu Deiner Ehr, möchte zu Deinem Lobe hallen, dass die ganze Welt es hör. Doch die Lieder, die ich mach,
die sind kraftlos, müd und schwach. Meine Hände möchten geben, rastlos spenden für die Not. Möchte alle Tage leben, nach dem obersten Gebot. Doch so wenig geb ich fort,
denk nicht an Dein mahnend Wort. Und doch bin ich nicht verstoßen. Fasst es auch nicht mein Verstand, bleib ich doch in Deiner großen wunderbaren Vaterhand.
Wie trotz allem mir Dein Geist, immer neu die Wege weist.
Christa Feltgen, Kerpen  |
Adventsmatinée
Advents- und Weihnachtsmusik auf der historischen Leichel-Orgel
Christoph Strunk (Orgel) und Gäste
So, 30. November 2008 11.15 Uhr Evangelische Johanneskirche Kerpen Zur Restaurierung der Orgel liegt eine Dokumentation
in Wort und Bild von Herrn Kurt Bleidistel vor. Das Heft ist im Gemeindebüro und bei den Konzerten für 7,50 Euro erhältlich.  |
Konzert der Posaunenchöre Kerpen und Sindorf am 19.10.2008 um 1600 UhrAm Sonntag, dem 19. Oktober, findet um 1600
Uhr ein Konzert der Posaunenchöre Kerpen und Sindorf in der Johanneskirche in Kerpen statt. Zu diesem Konzert möchte ich Sie hiermit herzlich einladen und hoffe, möglichst viele Gemeindeglieder
dort begrüßen zu können. Bitte scheuen Sie sich nicht, auch musikinteressierte Freunde und Bekannte mitzubringen. Der Eintritt ist frei.
Thomas Koch  |
| |
|
|
|