Kirche Blatzheim / Johann-Bugenhagen-Kirche

 

Kirche Blatzheim historisch

 

Ein historisches Bild der Blatzheimer Kirche. Aus dem Archiv des Stadtkirchenverbandes. 

 

 

 

 

 

 

Die Johann Bugenhagen-Kirche in Blatzheim

Da eine Erweiterung der Kerpener Kirche aus Denkmalschutzgründen nicht möglich war, beschloss das Presbyterium der evangelischen Kirchengemeinde Brüggen 1964 den Bau einer Kleinkirche in Blatzheim für die etwa 400 Gemeindeglieder aus Blatzheim, Bergerhausen und Niederbolheim.

In Blatzheim gab es vor dem Ende des Zweiten Weltkrieges nur drei evangelische Familien. Sie besuchten den Gottesdienst in Kerpen und Buir. In Blatzheim kam man in Privathäusern zusammen. Die Vertreibung der deutschen Bevölkerung im Jahre 1946 aus den Gebieten jenseits der der Oder und Neiße, vornehmlich aus Pommern, brachte einen starken Zustrom von ungefähr 600 evangelischen Christen. Durch Verfügung des Regierungspräsidenten in Köln vom 21.05.1949 wurde eine evangelische Schule errichtet. Ihre erste Unterkunft war ein Wirtshaussaal. In diesem Saal fanden auch seit September 199999949 monatlich einmal evangelische Gottesdienste statt. In brüderlicher Hilfsbereitschaft stellte damals die katholische Kirche den evangelischen Christen zunächst im Gertrudis-Stift, dann in dem Neuerbauten katholischen Jugendheim einen würdigen Raum für ihre Gottesdienste und Zusammenkünfte zur Verfügung. Das lebendige Gemeindebewusstsein spiegelte sich in einer wachsenden Zahl der Gottesdienstbesucher wider, sodass der Wunsch laut wurde, der regen Diasporagemeinde ein eigenes Gotteshaus zu erbauen. Am 16.03.1964 beschloss das Presbyterium der Gemeinde den vom Architekten Helmut Wolfram aus Köln entworfenen und in Köln preisgekrönten Entwurf einer als Zeltbau geplanten Kleinkirche, die ca. 100 Plätze erhalten soll, anzunehmen. Dieser dem Formgefühl der Zeit ausdruck gebende Entwurf entsprach den Erfordernissen des gottesdienstlichen Lebens einer kleinen Diasporagemeinde.
Aus der Urkunde für den Grundstein der Kirche

Dazu wurde ein Gemeinderaum für 30 Personen zur Betreuung der ca. 400 evangelischen Gemeindeglieder errichtet.

Am 1. Adventssonntag 1966 feierte die evangelische Gemeinde Blatzheim ihren ersten Gottesdienst in der neuen Kirche, die nach einem Presbyteriumsbschluss noch während der Bauzeit den Namen Johann Bugenhagen-Kirche erhielt, „…um bei den vorwiegend aus Pommern stammenden Gemeindegliedern die Erinnerung an die Heimat lebendig zu erhalten.“
Archiv der Evangelischen Landeskirche, Düsseldorf

Johann Bugenhagen (1485-1558), der auch Dr. Pomeranus oder Dr. Pommer genannt wurde, war evangelischer Theologe und Freund Martin Luthers. Er machte sich besonders um die Reformation in Hamburg, Pommern und Dänemark verdient.

1533 übersetzte er die Bibel ins Plattdeutsche. Außerdem erstellte er die erste evangelische Kirchenordnung. Die Kirche ist nach den Plänen des Architekten Wolfram aus Köln-Chorweiler erbaut worden. Da es sich um ein Eckgrundstück handelt, erhielt die Kirche einen dreieckförmigen Grundriss. Das Nebengebäude ist ca. 11,4 x 7 m groß, eingeschossig und nicht unterkellert.
"Tanja Leppin in 150 Jahre Klümpchen"

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